Peptid-Rechner: Konzentration von Peptidlösungen
Ein analytisches Werkzeug zur Vorbereitung von Lösungen für die In-vitro-Laborarbeit: Masse des Lyophilisats und Lösungsmittelvolumen eingeben, Konzentration und Pipettiervolumen ablesen.
Masse des Lyophilisats im Vial
Volumen des zugegebenen Lösungsmittels
Benötigte Peptidmenge für die Probe
Beispiel: 10 mg Lyophilisat in 2 ml Lösungsmittel ergeben 5 mg/ml; 250 µg Peptid entsprechen dann einem Volumen von 50 µl.
Konzentration der Lösung: 5 mg/ml
Für 250 µg Peptid pipettieren Sie 50 µl
So wird die Konzentration einer Peptidlösung berechnet
Forschungspeptide werden als Lyophilisat geliefert, ein gefriergetrocknetes Pulver in einem versiegelten Glasvial. Vor der analytischen Arbeit wird das Pulver in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst, etwa sterilem Wasser für Laborzwecke oder einem passenden Puffer, sodass eine Stammlösung entsteht. Ihre Konzentration ergibt sich aus nur zwei Werten: der Masse des Peptids im Vial und dem Volumen des zugegebenen Lösungsmittels.
Die Rechnung selbst ist eine einfache Division: Konzentration (mg/ml) = Masse des Lyophilisats (mg) geteilt durch Volumen des Lösungsmittels (ml). Enthält ein Vial 10 mg Peptid und geben Sie 2 ml Lösungsmittel zu, hat die Stammlösung eine Konzentration von 5 mg/ml. Da 1 mg genau 1000 µg und 1 ml genau 1000 µl entspricht, lässt sich derselbe Wert auch als 5 µg/µl schreiben, was bei Volumina im Mikroliterbereich oft praktischer ist.
Die zweite Rechnung läuft umgekehrt. Verlangt ein Experiment eine definierte Peptidmenge, beträgt das benötigte Volumen der Stammlösung: Volumen (µl) = Menge (µg) geteilt durch Konzentration (µg/µl). Für 250 µg aus einer Stammlösung mit 5 µg/µl pipettieren Sie 50 µl. Der Rechner oben führt beide Rechnungen aus und markiert Ergebnisse außerhalb eines praktikablen Pipettierbereichs.
Für genaue Ergebnisse arbeiten Sie mit einer kalibrierten Pipette, lassen das Vial vor dem Lösen auf Raumtemperatur kommen und beschriften jedes Vial mit Charge, Lösungsmittel und Ansatzdatum. Bei den für Forschungsvials üblichen Massen trägt das gelöste Pulver nur vernachlässigbar zum Volumen bei, das Lösungsmittelvolumen kann daher als Gesamtvolumen der Lösung angesetzt werden.
Dieser Rechner und alle Angaben auf dieser Seite beziehen sich ausschließlich auf die Vorbereitung von Lösungen für die In-vitro-Laborforschung. Molequa® Produkte sind in keiner Form für die Verwendung am Menschen oder am Tier bestimmt.
