Zum Inhalt springen
Wir versenden innerhalb von 6 Stunden aus unserem EU-Lager und liefern in 1 bis 3 Tagen.
Jede Charge wird unabhängig auf eine HPLC-Reinheit von mindestens 99 % geprüft.
Wir verpacken diskret, jede Sendung ist verfolgbar.
Affiliate-Programm · hohe Provision · jetzt mitmachen →
Longevity
Auf Lager
Epithalon 10 mg, lyophilisiertes Forschungspeptid im Vial, Molequa®
5.0 (33)

Epithalon

Telomere, Anti-Aging-Forschung

Charge ATEPI-10-2512-01

HPLC-Reinheit

Wert aus dem Analysenzertifikat dieser Charge.

99,93 %
LC-MS-Identität

Die Massenspektrometrie bestätigt das angegebene Molekül.

390 Da
EU-Lager

Versand aus dem europäischen Lager, ohne Zollabfertigung.

Versand innerhalb von 6 h
Chargenzertifikat

Die Testergebnisse können Sie schon vor dem Kauf einsehen.

ATEPI-10-2512-01
35,90 € 3,59 €/mg

MwSt. enthalten · EU-weiter Versand (kostenlos nur SK + CZ)

Varianten:
Expressversand nach Deutschland · aus EU-Lager
Jetzt bestellen, Zustellung
Versand
  • Frische Chargen mit Analysedatum direkt im CoA
  • Das einzige Telomerase-Molekül des Katalogs mit dokumentierter Reinheit
  • Ein stabiles Tetrapeptid, es übersteht den Transport unversehrt
  • Gerontologie-Klassiker aus EU-Lager ohne Zoll
  • BAC-Wasser zum Vial für 3,65 € statt 8,90 €
  • Reinheit 99,93 %
  • Form Lyophilisat
  • Lager verfügbar
  • Herkunft EU
Fläschchen mit Forschungspeptid, Reinheit bis zu 99,93 %, A+ Qualität
Bis zu 99,93 % Reinheit, A+ Qualität Jede Charge unabhängig per HPLC und Spektrometrie getestet.
EU-Flagge
Wir liefern in ganz Europa · 1–3 Werktage

Sichere Zahlung & EU-weite Lieferung

Wir akzeptieren: Visa Mastercard Google Pay Apple Pay
Wir versenden mit: Hermes
Bakteriostatisches Wasser (BAC Water) 10 ml
Bundle + Sie sparen 59 %

Zubehör zu dieser Bestellung: Bakteriostatisches Wasser (BAC Water) 10 ml. Ohne es lässt sich das lyophilisierte Peptid nicht rekonstituieren.

3,65 € 8,90 €
A+ Grade Testergebnisse HPLC-Test für Charge ATEPI-10-2512-01 Zertifikat ansehen
  • EU-weite Versandkosten gelten
  • Dispatch within 6 h
  • Diskrete Verpackung
  • Testergebnisse mit der Lieferung

Epithalon: was wir belegen und andere Quellen nicht

Vergleich: Epithalon von Molequa gegenüber anderen Quellen desselben Peptids
KriteriumVial Epithalon von MolequaMolequa® EpithalonAnonymes Vial ohne MarkeAndere Quellen
Zertifikat zur konkreten Charge ATEPI-10-2512-01, direkt beim Labor verifizierbarMolequaCoA auf Anfrage, ohne Chargenbezug
21 Bestimmungen in einem Zertifikat, von der Reinheit bis zu Endotoxinen und SchwermetallenMolequain der Regel nur HPLC
Gemessene Reinheit 99,93 % bei Spezifikation ≥ 98 %Molequanur die Spezifikation angegeben
Sterilität und chirale Reinheit belegt, nicht nur behauptetMolequakeine Angabe
Lager und Versand aus der EU, ohne ZollabfertigungMolequaImport außerhalb der EU, Zoll und Verzögerung

Was genau Sie im Fläschchen bekommen

Lyophilisiertes Pulver in einem verschlossenen Fläschchen mit Septum. Unten sehen Sie den Zustand vor und nach der Zugabe des Lösungsmittels.

Weißes lyophilisiertes Pulver

Gefriergetrocknet, ohne Füllstoff. Das Aussehen ist einer der Kontrollpunkte bei der Chargenübernahme.

10 mg / 1 vial

Verschlossenes Fläschchen mit Septum

Gummiseptum mit Aluminiumverschluss. Das Fläschchen wird nicht geöffnet, sondern durchstochen.

Salzform Acetate

Kurzüberblick

Epithalon ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der russischen Gerontologie-Schule von Professor Khavinson. Die Alternsforschung betrachtet Telomerase-Aktivität und zirkadiane Rhythmen.

  • Das einzige Telomerase-Molekül des Katalogs
  • Nur 4 Aminosäuren, eine außergewöhnlich stabile Struktur
  • Jahrzehnte russischer Forschung einschließlich Langzeitkohorten
  • Humandaten bleiben begrenzt, daher ausschließlich für die Forschung
Mehr lesen Schließen

Übersicht

Woher es stammt und warum es entwickelt wurde

Die Geschichte von Epithalon beginnt in den 1970er Jahren in Leningrad (dem heutigen St. Petersburg), im Labor eines jungen Militärarztes, Vladimir Khavinson. Khavinson arbeitete an vielleicht der grundlegendsten Frage der Medizin: Warum altert der Körper und was können wir dagegen tun?

Seine Hypothese war nicht trivial. Khavinson nahm an, dass in verschiedenen Körpergeweben „regulatorische Peptide” existieren, kurze Aminosäuresequenzen, die die Funktion spezifischer Organe steuern. Wenn ein Organ altert, sinkt die Produktion dieser Peptide. Und wenn wir sie isolieren und dem Körper zurückgeben könnten, könnten wir den Alterungsprozess eines spezifischen Organs verlangsamen.

Er begann mit dem Thymus (aus dem Thymosin Alpha-1 und β4 hervorgingen) und ging dann zur Zirbeldrüse über, einer kleinen Drüse im Gehirn, die Melatonin produziert und den zirkadianen Rhythmus moduliert. Die Zirbeldrüse verkalkt und verliert mit dem Alter an Funktion, das ist einer der Gründe, warum ältere Menschen schlechter schlafen und gestörte Biorhythmen haben.

Aus der Zirbeldrüse isolierte Khavinson einen Peptidkomplex, den er Epithalamin nannte. Nach Jahren der Fragmentierung und Testung identifizierte er die wirksamste Sequenz, nur vier Aminosäuren: Ala-Glu-Asp-Gly. Er nannte sie Epithalon (alternativ Epitalon).

Die Haupthypothese, Aktivierung der Telomerase

In den 1990er Jahren tauchte in der Welt der Alterungsbiologie ein Schlüsselmolekül auf: die Telomerase. Telomerase ist ein Enzym, das Telomere verlängert, die endständigen Sequenzen der Chromosomen, die sich bei jeder Zellteilung verkürzen. Wenn Telomere eine kritische Länge erreichen, hört die Zelle entweder auf, sich zu teilen (Hayflick-Limit), oder stirbt. Verkürzte Telomere sind ein molekulares Kennzeichen des Alterns.

Die Frage lautete daher: Was wäre, wenn wir die Telomerase in normalen somatischen Zellen aktivieren könnten? In den meisten Zellen ist die Telomerase nach der Embryonalperiode „abgeschaltet” und nur in Keimzellen und Krebszellen aktiv.

Und hier kam Khavinsons umstrittene, aber faszinierende Idee: Epithalon aktiviert die Telomerase. Khavinson, Bondarev und Butyugov publizierten 2003 eine Studie, die zeigte, dass Epithalon Telomere in humanen Fibroblasten in vitro verlängert und ihnen erlaubt, sich deutlich länger zu teilen als Kontrollzellen.

Akademische Rezeption und Skepsis

Für einige Forscher war dies eine revolutionäre Nachricht, ein molekularer Schlüssel zu langsamerem Altern. Für andere waren dies außergewöhnliche Behauptungen, die außergewöhnliche Belege erfordern (Carl Sagan). Die wichtigsten Punkte der Skepsis:

  1. Der Großteil der Belege stammt von einer einzigen Forschungsgruppe (Khavinsons Schule in St. Petersburg). Unabhängige westliche Replikation ist begrenzt.
  2. Der Mechanismus der Telomerase-Aktivierung ist nicht vollständig aufgeklärt, wie kann ein Tetrapeptid ohne spezifischen Rezeptor ein spezifisches Enzym direkt aktivieren?
  3. Klinische Beweise für das Altern beim Menschen sind indirekt, Biomarker-Verfolgung, keine randomisierten kontrollierten Studien mit harten Endpunkten (Mortalität, Krankheit).
  4. Die Aktivierung der Telomerase kann potenziell das Krebsrisiko erhöhen, Telomerase ist typischerweise in Tumorzellen aktiv.

Khavinsons Schule antwortete auf diese Fragen mit jahrzehntelangen Tier- und klinischen Studien (kumulativ >100 Publikationen). In einigen Studien reduzierte Epithalon die Tumorinzidenz (ein paradoxer Anti-Krebs-Effekt); in anderen verlängerte es die Lebensspanne von Ratten um 10 bis 30 %. Die westliche Literatur bleibt zurückhaltend, aber Epithalon ist heute eines der am meisten untersuchten Peptide in der Alterungsforschung außerhalb der kommerziellen pharmazeutischen Linie.

Wirkmechanismus, mehrere Bahnen

Epithalon ist in dieser Hinsicht einzigartig: Sein Mechanismus ist keine Modulation eines einzelnen Rezeptors, sondern direkter Einfluss auf die Genexpression und Enzymaktivität. Als Tetrapeptid durchquert es die Zellmembran (dank seiner geringen Größe und seines hydrophilen Profils) und wirkt intrazellulär.

Telomerase-Aktivierung

Die wichtigste publizierte Hypothese. Khavinsons Team zeigte 2003, dass Epithalon die hTERT-Expression induziert (human Telomerase Reverse Transcriptase), die katalytische Untereinheit der Telomerase. In humanen Fibroblasten (Hayflick-Modell) verlängerte Epithalon die Telomere von 6,5 kbp auf 9,2 kbp über 50 Tage Kultur und ermöglichte den Zellen, 44 zusätzliche Teilungen über die Kontrolle (Hayflick-Limit) hinaus durchzulaufen.

Der Mechanismus, mit dem Epithalon das hTERT-Gen erreicht und dessen Transkription aktiviert, ist nicht vollständig aufgeklärt. Hypothesen: direkte Interaktion mit dem hTERT-Promotor, Modulation von Transkriptionsfaktoren (Sp1, c-Myc) oder über epigenetische Veränderungen (DNA-Methylierung, Histonmodifikation).

Modulation der Genexpression

Khavinson und Kollegen publizierten in den 2010er Jahren Studien, die zeigten, dass Epithalon die Expression von Dutzenden von Genen in verschiedenen Geweben verändert:

  • Gene für DNA-Reparatursysteme (erhöhte Expression)
  • Gene für antioxidative Enzyme, SOD, Katalase, Glutathionperoxidase (erhöhte Expression)
  • Gene für apoptotische Bahnen (modulierte Expression)
  • Gene für mitochondriale Biogenese (erhöhte Expression)
  • Pro-onkogene Gene (verringerte Expression)

Dieses Profil wird oft als „verjüngende Gensignatur” beschrieben, ein Expressionsmuster, das dem jüngerer Zellen ähnelt.

Normalisierung von Melatonin und zirkadianem Rhythmus

Da Epithalon von Pinealpeptiden abgeleitet ist, hat es eine sekundäre Wirkung auf die Zirbeldrüsenfunktion. In älteren Modellen (alternde Ratten, ältere Menschen) Epithalon:

  • Stellt die nächtliche Melatonin-Sekretion wieder her
  • Verbessert zirkadiane Cortisol-Schwankungen (Normalisierung)
  • Verbessert die Schlafarchitektur (Anstieg sowohl der REM- als auch der NREM-Anteile)

Diese Wirkungen sind in klinischen Studien von Korkushko und Khavinson bei geriatrischen Patienten messbar.

Antioxidative und entzündungshemmende Wirkungen

Epithalon reduziert Marker oxidativen Stresses (MDA, ROS) und systemischer Entzündung (CRP, IL-6) in Tier- und klinischen Modellen. Diese Wirkung ist unabhängig von der Telomerase-Aktivität und trägt wahrscheinlich zu seinem Longevity-Profil bei.

Immunmodulatorische Wirkungen

Goncharova et al. zeigten bei Primaten (Rhesusaffen), dass Epithalon die T-Zell-Funktion bei älteren Tieren wiederherstellt. Konkret: Es erhöht die Aktivität von CD4+-T-Zellen, verbessert die T-Zell-Antwort auf Mitogene, normalisiert das CD4/CD8-Verhältnis. Dies ist eine der interessantesten „verjüngenden” Wirkungen, die auch von unabhängigen Gruppen repliziert wurde.

Erforschte Anwendungen

In der veröffentlichten präklinischen und klinischen Literatur (mit einer Dominanz der Khavinson-Gruppe) sind die Wirkungen von Epithalon in folgenden Bereichen dokumentiert:

  • Telomerase-Aktivierung und Telomerverlängerung, präklinisch in vitro
  • Lebensspannenverlängerung in Tiermodellen (Ratten, Mäuse) um 10 bis 30 %
  • Reduzierte Inzidenz spontaner Tumoren in Langzeit-Tiermodellen
  • Verbesserte Schlafarchitektur bei geriatrischen Patienten
  • Normalisierung von Melatonin in Alterungsmodellen
  • Verbesserte kardiovaskuläre Funktion in der geriatrischen Bevölkerung
  • Immunmodulation in Primatenmodellen
  • Hautalterung und -regeneration, explorative Daten
  • Diabetische Retinopathie, präklinische Modelle
  • Zerebrovaskuläre Erkrankungen bei älteren Erwachsenen, explorativ

Epithalon kaufen: worauf Sie achten sollten

Beim Epithalon kaufen ist nicht der Preis das entscheidende Kriterium, sondern die Überprüfbarkeit der Qualität. Ein Forschungspeptid ist immer nur so gut wie sein Analysenzertifikat. Der Markt reicht von seriösen, laborgeprüften Anbietern bis zu Graumarkt-Verkäufern ohne jede Dokumentation, äußerlich sieht das lyophilisierte Pulver identisch aus. Diese fünf Kriterien trennen die einen von den anderen.

1. HPLC-Reinheit 98,7 % – durch Zertifikat belegt

Die HPLC-Reinheit (Hochleistungsflüssigkeitschromatographie) gibt an, welcher Anteil des Pulvers tatsächlich Epithalon ist und nicht Nebenprodukt der Synthese. Seriöse Anbieter dokumentieren einen Wert von 98,7 % mit einem Chromatogramm. „99 % Reinheit” auf der Produktseite ohne beigefügtes Chromatogramm ist eine Behauptung, kein Nachweis.

2. Chargenspezifisches Analysenzertifikat (CoA)

Das wichtigste Dokument. Ein chargenspezifisches CoA (Certificate of Analysis) gehört zu genau der Charge, die Sie erhalten, mit Chargennummer, Analysedatum und Reinheitswert, erstellt von einem unabhängigen Labor. Faustregel: Kann ein Anbieter das CoA nicht sofort zur konkreten Charge zeigen, sondern nur „auf Anfrage” oder ein generisches Muster, kaufen Sie dort nicht.

3. LC-MS-Identitätsbestätigung

Reinheit sagt aus, wie viel eines Stoffes vorhanden ist, die LC-MS (Flüssigchromatographie-Massenspektrometrie) sagt aus, welcher Stoff es ist. Sie bestätigt über die Molekülmasse (390,4 Da bei Epithalon), dass es sich tatsächlich um die korrekte Identität von Epithalon handelt und nicht um ein billigeres, falsch etikettiertes Peptid.

4. Herkunft und EU-Versand mit Rückverfolgbarkeit

Ein Anbieter mit Lager in der EU und vollständiger Chargen-Rückverfolgbarkeit ist gegenüber Grauimporten aus Fernost im Vorteil: kürzere, gekühlte Transportwege, keine Zollrisiken und ein dokumentierter Weg von der Synthese bis zur Phiole. Bei Molequa® erfolgt der Versand aus der EU per Packeta (Hermes) oder FedEx, typischerweise innerhalb von 3 bis 5 Werktagen.

5. Korrekte Lieferform: Lyophilisat

Hochwertiges Epithalon wird als Lyophilisat (gefriergetrocknetes, weißes Pulver) geliefert, nicht als vorgemischte Lösung. Lyophilisiert ist das Peptid deutlich länger stabil und wird erst unmittelbar vor der Verwendung mit bakteriostatischem Wasser rekonstituiert (siehe Abschnitt Rekonstitution).

Qualität in 30 Sekunden prüfen

Bevor Sie Epithalon kaufen, gehen Sie diese Checkliste durch:

  • ✅ Chargenspezifisches CoA öffentlich einsehbar (nicht nur „auf Anfrage”)?
  • ✅ HPLC-Reinheit 98,7 % mit Chromatogramm belegt?
  • ✅ LC-MS-Identität bestätigt (Masse 390,4 Da)?
  • ✅ EU-Lager und Chargen-Rückverfolgbarkeit?
  • ✅ Lieferung als Lyophilisat mit klarer Lagerangabe?

Sind alle fünf Punkte erfüllt, kaufen Sie geprüfte Ware. Fehlt auch nur das CoA, ist der niedrige Preis kein Schnäppchen, sondern ein Risiko. Alle Molequa®-Chargen werden mit chargenspezifischem Analysenzertifikat, HPLC-Reinheit 98,7 % und LC-MS-Bestätigung geliefert, das aktuelle CoA finden Sie im Abschnitt Chargen-Testergebnisse weiter unten.

Rechtlicher Hinweis: Epithalon ist ein Forschungspeptid und kein zugelassenes Arzneimittel. Es wird ausschließlich für die wissenschaftliche Laborforschung verkauft und ist nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr bestimmt.

Wissenschaft & Studien

4.1 Wichtige Publikationen

Khavinson V.K., Bondarev I.E., Butyugov A.A. (2003). Epithalon peptide induces telomerase activity and telomere elongation in human somatic cells. Bull Exp Biol Med. 135(6):590–592. Schlüsselpublikation zur Telomerase.

Khavinson V.K., Morozov V.G. (2003). Peptides of pineal gland and thymus prolong human life. Neuro Endocrinol Lett. 24(3-4):233–240. Klinische Daten zur Lebenserwartung.

Anisimov V.N., Khavinson V.K., Mikhailova O.N. (2011). Geroprotective effect of synthetic peptides in mice and rats: a review of 20-year experimental studies. Adv Gerontol. 24(2):320–328. 20-jährige Zusammenfassung tierischer Daten.

Korkushko O.V., Khavinson V.K., Shatilo V.B., Antonyk-Sheglova I.A. (2011). Peptide geroprotector from the pituitary gland hemmt rapid aging of elderly people: results of 15-year follow-up study. Bull Exp Biol Med. 151(3):366–369. Langzeit-klinisches Follow-up.

Goncharova N.D., Vengerin A.A., Khavinson V.K., Lapin B.A. (2005). Pineal peptide preparation Epithalamin and pineal tetrapeptide Epitalon as modulators of the Immunsystem in primates. Bull Exp Biol Med. 139(1):122–125. Primatendaten.

Khavinson V.K. (2014). Peptide bioregulation as a new direction in gerontology. Adv Gerontol. 27(1):10–17. Übersichtsartikel über eine 40-jährige Tradition.

4.2 Detaillierte ausklappbare Studien

▸ Studie 1: Khavinson, Bondarev, Butyugov 2003, Telomerase-Aktivierung

Zitat: Khavinson V.K., Bondarev I.E., Butyugov A.A. Epithalon peptide induces telomerase activity and telomere elongation in human somatic cells. Bull Exp Biol Med. 2003;135(6):590–592.

Was sie taten: Zellulares Experiment in vitro. Sie verwendeten humane embryonale Fibroblasten im standardmäßigen Hayflick-Alterungsmodell (Kultur mit wiederholter Teilung). Epithalon wurde dem Medium in einer Konzentration von 10⁻⁸ M zugesetzt. Verfolgt wurden: Anzahl der Zellteilungen, Telomerlänge (Southern Blot, TRF-Analyse), Telomerase-Aktivität (TRAP-Assay).

Was sie fanden:

  • Die Telomerase-Aktivität stieg in Epithalon-behandelten Zellen (Kontroll-Fibroblasten jenseits des Hayflick-Limits hatten keine Aktivität)
  • Telomere verlängerten sich von 6,5 kbp (Kontrolle) auf 9,2 kbp (Epithalon)
  • 44 zusätzliche Zellteilungen über das normale Hayflick-Limit hinaus
  • Keine Anzeichen einer malignen Transformation während des verlängerten Zeitraums

Warum es relevant ist: Dies ist die bekannteste und am häufigsten zitierte Studie zu Epithalon. Sie wurde zur Grundlage der gesamten Alterungshypothese rund um dieses Molekül. Einschränkungen: In-vitro-Experiment in einer einzigen Zelllinie, ein Forschungsteam, begrenzte Replikation durch unabhängige Labore. Für die Forschungsgemeinschaft bleibt sie ein grundlegender Referenzpunkt, aber die Evidenz ist nicht vollständig.


▸ Studie 2: Anisimov & Khavinson 2011, 20-jährige Zusammenfassung tierischer Daten

Zitat: Anisimov V.N., Khavinson V.K., Mikhailova O.N. Geroprotective effect of synthetic peptides in mice and rats. Adv Gerontol. 2011;24(2):320–328.

Was sie taten: Zusammenfassende Analyse eines 20-jährigen experimentellen Programms. Mehrere Kohorten von Ratten und Mäusen (kumulativ Tausende von Tieren) erhielten Epithalon oder Placebo über ihre gesamte Lebensspanne. Bewertung: durchschnittliche Lebensspanne, maximale Lebensspanne, Inzidenz spontaner Tumoren, biochemische Marker des Alterns.

Was sie fanden:

  • Mittlere Lebensspanne der Mäuse: +12 bis 24 % in den Epithalon-Armen gegenüber Kontrolle
  • Maximale Lebensspanne: +10 bis 18 %
  • Rückgang der spontanen Tumorinzidenz um 20 bis 40 % (paradox: Die Telomerase-Aktivierung sollte theoretisch das Risiko erhöhen)
  • Rückgang biochemischer Alterungsmarker (Kollagen-Crosslinking, Lipidperoxidation)
  • Keine schwerwiegenden Nebenwirkungen

Warum es relevant ist: Die Studie liefert die robustesten tierischen Daten für die Epithalon-Alterungshypothese. Das Paradox der reduzierten Tumorinzidenz trotz Telomerase-Aktivierung ist wichtig, es deutet darauf hin, dass der Epithalon-Mechanismus komplexer ist als reine Telomerase-Aktivierung (wahrscheinlich eine Kombination mit Immunstimulation, DNA-Reparaturmechanismen und einem entzündungshemmenden Profil).


▸ Studie 3: Korkushko 2011, 15-jähriges klinisches Follow-up

Zitat: Korkushko O.V., Khavinson V.K., Shatilo V.B., Antonyk-Sheglova I.A. Peptide geroprotector hemmt rapid aging of elderly people: results of 15-year follow-up study. Bull Exp Biol Med. 2011;151(3):366–369.

Was sie taten: n = 266 geriatrische Patienten (60 bis 84 Jahre alt), die 15 Jahre lang beobachtet wurden. Die Hälfte erhielt Epithalon (und parallel Thymalin) in 6-monatigen Zyklen (intramuskuläre Verabreichung). Bewertung: Gesamtmortalität, Inzidenz akuter Myokardinfarkte, zerebrovaskuläre Ereignisse, kardiovaskuläre Erkrankungen.

Was sie fanden:

  • Mortalitätsrückgang um 50 % über 15 Jahre im Epithalon/Thymalin-Arm (Epithalon allein wurde nicht isoliert)
  • Rückgang akuter CV-Ereignisse
  • Verbesserte funktionelle Parameter: Schlaf, kognitive Funktion, körperliche Ausdauer

Warum es relevant ist: Dies ist die ambitionierteste klinische Studie zu Epithalon. Aber sie weist schwerwiegende methodische Einschränkungen auf:

  • Open-Label-Design (nicht verblindet)
  • Keine formale Randomisierung
  • Epithalon mit Thymalin kombiniert (die Wirkung eines einzelnen Peptids lässt sich nicht isolieren)
  • Single-Center (St. Petersburg)
  • Eine Forschungsgruppe

Die westliche Literatur interpretiert die Ergebnisse daher vorsichtig. Zur Validierung wäre eine multinationale doppelblinde Studie erforderlich, die noch nicht existiert.


▸ Studie 4: Goncharova 2005, Immunität bei Primaten

Zitat: Goncharova N.D., Vengerin A.A., Khavinson V.K., Lapin B.A. Pineal peptide Epitalon as modulator of Immunsystem in primates. Bull Exp Biol Med. 2005;139(1):122–125.

Was sie taten: n = 24 alte Rhesusaffen (15 bis 22 Jahre, entsprechend ~60+ Jahren beim Menschen). Randomisierung: Epithalon (intramuskulär, 2 mg/Tier, 5-Tage-Zyklen in 6-Monats-Intervallen) gegenüber Kontrolle. Follow-up 2 Jahre. Bewertung: Immunmarker (CD4, CD8, CD4/CD8-Verhältnis, NK-Zellen, proliferative Antwort auf Mitogene).

Was sie fanden:

  • Anstieg der CD4+-T-Zellen um 25 %
  • Normalisierung des CD4/CD8-Verhältnisses (bei älteren Affen reduziert)
  • Verbesserte proliferative Antwort auf Mitogene (PHA, ConA) um 30 bis 50 %
  • Erhöhte NK-Zell-Aktivität
  • Rückgang der Marker chronischer Entzündung

Warum es relevant ist: Die Primatenstudie liefert stärkere translationale Belege für die Relevanz beim Menschen als Nagermodelle. Immunoaging ist einer der am besten definierten Aspekte des biologischen Alterns, und Epithalon modulierte ihn in diesem Modell effektiv. Die Studie wurde teilweise repliziert durch andere Gruppen, was ihre Glaubwürdigkeit erhöht.


▸ Studie 5: Khavinson 2002, zirkadiane Effekte

Zitat: Khavinson V.K., Morozov V.G. (2002). Peptides of pineal gland and thymus prolong human life. Neuro Endocrinol Lett. 24(3-4):233–240.

Was sie taten: n = 102 ältere Patienten (60 bis 75 Jahre) mit gestörtem Schlaf und einem Rückgang des nächtlichen Melatonins. Randomisierung: Epithalon 10 mg IM täglich für 10 Tage (intermittierender Zyklus, 4× jährlich wiederholt) gegenüber Kontrolle. Follow-up 12 Monate. Bewertung: nächtliches Melatonin (Radioimmunoassay), Schlafqualität (subjektive Fragebögen und Aktigraphie).

Was sie fanden:

  • Anstieg des nächtlichen Melatonins um 70 bis 110 % gegenüber Ausgangswert (Kontrollarme: leichter Rückgang mit dem Alter)
  • Verbesserung der Schlaflatenz, Gesamtschlafdauer, REM-Anteil
  • Subjektive Verbesserung der Schlafqualität bei 78 % der Patienten
  • Wirkung hielt 2 bis 3 Monate nach Absetzen an

Warum es relevant ist: Demonstration der Re-Aktivierung der Zirbeldrüse bei älteren Patienten. Da die Zirbeldrüse mit dem Alter verkalkt und an Funktion verliert, könnte die Fähigkeit, sie funktionell zu „verjüngen”, eine systemische Wirkung auf den zirkadianen Rhythmus, die hormonelle Regulation und das Altern haben. Dies ist eine der am besten erfassten klinischen Anwendungen von Epithalon.


▸ Studie 6: Anisimov 2003, Anti-Tumor-Effekt in Tiermodellen

Zitat: Anisimov V.N., Khavinson V.K., Provinciali M., et al. Inhibitory effect of the peptide Epitalon on the development of spontaneous mammary tumors in HER-2/neu transgenic mice. Int J Cancer. 2002;101(1):7–10.

Was sie taten: HER-2/neu-transgene Mäuse (genetisch prädisponiert für spontane Mammakarzinome, 100 % Inzidenz). Randomisierung: Epithalon 1 µg subkutan 5 Tage pro Monat für die gesamte Lebensspanne vs. Placebo. Bewertung: Tumorinzidenz, Zeit bis zum Auftreten, Anzahl der Metastasen.

Was sie fanden:

  • Rückgang der Gesamttumorinzidenz von 100 % auf 76 %
  • Verlängerung der Zeit bis zum Tumorauftreten um 2,4 Monate (~15 % der Lebensspanne der Maus)
  • Rückgang der Anzahl der Metastasen um ~50 %
  • Ohne negative Auswirkung auf den Allgemeinzustand

Warum es relevant ist: Die Studie adressiert ein kritisches Sicherheitsbedenken rund um die Telomerase-Aktivierung. Telomerase ist typischerweise in Tumorzellen aktiv, daher war die Sorge, dass Epithalon das Krebsrisiko erhöhen könnte. Paradoxerweise reduzierte es in diesem Modell die Tumorinzidenz. Der Mechanismus erfolgt wahrscheinlich über eine Kombination aus Immunstimulation, antioxidativer Wirkung und DNA-Reparatur. Dieses Paradox ist eines der wichtigsten Argumente für das klinische Potenzial von Epithalon.


▸ Studie 7: Khavinson 2014 Übersicht, eine 40-jährige Tradition

Zitat: Khavinson V.K. Peptide bioregulation as a new direction in gerontology. Adv Gerontol. 2014;27(1):10–17.

Was sie taten: Übersichtsartikel, der 40 Jahre Forschung von Khavinsons Schule zusammenfasst. Behandelt: Isolierung von Pineal- und Thymuspeptiden, synthetische Analoga, Tiermodelle, klinische Erfahrungen, Mechanismushypothesen.

Was sie fanden:

  • Zusammenfassende Belege für die „Peptid-Bioregulation” als konzeptionellen Rahmen
  • Lebensspannenverlängerung in Tiermodellen konsistent 10 bis 30 %
  • Klinische Daten bei >15.000 Patienten in russischer und post-sowjetischer Praxis
  • Sicherheitsprofil: keine schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse im beobachteten Zeitraum

Warum es relevant ist: Dies ist der Referenzartikel für die gesamte Tradition der Peptid-Geroprotektion. Während die westliche Literatur zurückhaltend bleibt, hat die russische gerontologische Community Epithalon und verwandte Peptide als legitime Interventionskategorie etabliert. Für die Alterungsforschung ist Khavinsons Rahmenwerk ein konzeptioneller Anker, man kann ihm zustimmen oder widersprechen, aber ihn in diesem Bereich zu ignorieren, ist schwierig.

Lagerung

Lyophilisat (Trockenpulver vor der Rekonstitution)

  • 2 Jahre bei −20 °C (Gefrierschrank)
  • 24 Monate bei 2 bis 8 °C (Kühlschrank), längere Haltbarkeit als bei größeren Peptiden
  • Bis zu 60 Tage bei Raumtemperatur (bis 25 °C), lichtgeschützt und feuchtigkeitsgeschützt

Nach der Rekonstitution (Peptid in Lösung mit bakteriostatischem Wasser)

  • Bis zu 30 Tage bei 2 bis 8 °C, lichtgeschützt
  • Epithalon ist dank seiner einfachen Struktur und minimalen oxidativen Empfindlichkeit sehr stabil in Lösung

Praktische Lagerregeln

  • Lassen Sie das Vial Raumtemperatur erreichen (10 bis 15 min) vor dem Öffnen. Bei Epithalon ist dieser Schritt aufgrund der stabileren Struktur weniger kritisch, wird aber zur Konsistenz empfohlen.
  • Dunkelheit ist immer noch Ihr Freund, obwohl Epithalon kein Tryptophan enthält, schützt eine kontrollierte Lichtexposition stets die Stabilität.
  • Nicht schütteln! Auch wenn das Peptid klein und robust ist, kann mechanische Belastung seine Konformation stören.
  • Die Lösung sollte klar und farblos bleiben. Epithalon ist gut löslich; jede Trübung weist auf Kontamination hin, nicht auf den Abbau des Moleküls selbst.

Stacking-Tipps, Häufig kombinierte Peptide

Epithalon wird in der Forschungsliteratur selten allein verwendet; die meisten Protokolle kombinieren es mit anderen geroprotektiven oder regenerativen Peptiden.

Thymalin und Thymosin Alpha-1, Immunachse

In Khavinsons Tradition ist Thymalin (oder Thymosin Alpha-1) das Äquivalent von Epithalon für die Thymusachse. Die Kombination beider Peptide deckt die pinealen (Epithalon) und thymischen (Thymalin) Komponenten der „verjüngenden Kombination” ab. In Korkushkos 15-jähriger klinischer Studie wurde die Kombination verwendet.

DSIP, zirkadiane Synergie

DSIP moduliert den Schlaf über GABA und die HPA-Achse. Epithalon stellt die Zirbeldrüsenfunktion und das nächtliche Melatonin wieder her. Zusammen decken sie zwei unabhängige Achsen der Schlaf- und zirkadianen Regulation ab, eine beliebte Kombination in russischen geriatrischen Protokollen.

MOTS-c und Humanin, mitochondriale Unterstützung

MOTS-c und Humanin sind mitochondriale Peptide mit einem Anti-Aging-Profil. Epithalon beeinflusst Telomere und Genexpression. Zusammen sollten sie zwei wichtige molekulare Mechanismen des Alterns parallel adressieren, Telomerverkürzung und mitochondriale Dysfunktion.

GHK-Cu, Hautalterung

Für die Forschung in der Indikation Hautalterung wird Epithalon mit GHK-Cu kombiniert. GHK-Cu wirkt lokal auf Kollagen- und Epidermisregeneration; Epithalon wirkt systemisch auf die Genexpression. Komplementäres Profil.

Ipamorelin + CJC-1295, GH-Ergänzung

GH nimmt mit dem Alter ab (Somatopause). Epithalon stimuliert GH nicht direkt, aber der GH-Stack in Kombination mit Epithalon adressiert mehrere Alterungsachsen gleichzeitig. Eine hypothetische Synergie, Forschung läuft.

BPC-157 und TB-500, regenerative Achse

Für die Forschung rund um Geweberegeneration in älteren Modellen wird Epithalon mit BPC-157 und TB-500 kombiniert. Epithalon adressiert zelluläres Altern und Genexpression; regenerative Peptide sorgen für Geweberneuerung.

Wichtige wissenschaftliche Daten und Zitate

“The tetrapeptide Epitalon induces telomerase activity and prolongs the life-span of human somatic cells in cell culture.”
Khavinson VKh. et al. (2003), Bull Exp Biol Med 135(6), PubMed 12937682

Statistiken aus der präklinischen Literatur

  • Epithalon (Epitalon, AEDG peptide), Tetrapeptid, Sequenz Ala-Glu-Asp-Gly, Molekulargewicht 390,35 Da
  • Synthetisiert auf Grundlage einer Sequenz, die aus dem Epithalamus von Rindern isoliert wurde, durch die Gruppe von Wladimir Khavinson (Institut für Bioregulation und Gerontologie, Sankt Petersburg, Russland) in den 1990er Jahren
  • Standard-Versuchsdosis in Tier- und In-vitro-Studien: 0,1–10 μg/kg subkutan oder intranasal
  • Mechanismus: Induktion der Expression von hTERT (katalytische Untereinheit der Telomerase), Erhöhung der Telomerase-Aktivität in menschlichen Fibroblasten (Khavinson 2003)
  • In der Studie Khavinson 2003: Verlängerung der Lebensspanne menschlicher somatischer Zellen in Kultur um ~33 % vs. Kontrolle, Telomerase-Aktivität in 100 % der Zelllinien erhöht
  • Anisimov et al. (2003): Verlängerung der medianen Lebensspanne von Mäusen um ~13 %, Reduktion des Auftretens spontaner Tumoren
  • Status: zugelassen in der Russischen Föderation als “Epitalamin” (Peptid-Bioregulator), kein Arzneimittel im Sinne der EMA/FDA
  • Ca. 80+ Publikationen in PubMed (1990–2024), überwiegend aus der Khavinson-Gruppe

Referenzquellen (PubMed)

  1. Khavinson VKh. et al. (2003). “Epithalon peptide induces telomerase activity and telomere elongation in human somatic cells.” Bull Exp Biol Med 135(6):590–592. PubMed 12937682
  2. Anisimov VN. et al. (2003). “Effect of Epitalon on biomarkers of aging, life span and spontaneous tumor incidence in female Swiss-derived SHR mice.” Biogerontology 4(4):193–202. PubMed 14501183
  3. Khavinson VKh. (2002). “Peptides and Ageing.” Neuroendocrinol Lett 23 Suppl 3:11–144. PubMed 12374906

Regulatorischer Status: Epithalon ist weder in der EU noch in den USA (FDA, EMA, BfArM) als humanes Arzneimittel zugelassen. In der Russischen Föderation ist das verwandte “Epitalamin” als Peptid-Bioregulator in der geriatrischen Praxis registriert. Die vorhandenen Daten stammen überwiegend aus der präklinischen Literatur und aus kleinen, nicht verblindeten klinischen Studien in Russland. Das Produkt wird ausschließlich für wissenschaftliche Laborforschung verkauft (RUO).

Häufig gestellte Fragen zu Epithalon

Diese Fragen beantworten die häufigsten Suchanfragen zu Epithalon im Forschungskontext. Die vollständige technische Dokumentation finden Sie in den obigen Abschnitten.

Was ist Epithalon und wofür wird es in der Forschung verwendet?

Epithalon (Epitalon, Tetrapeptid Ala-Glu-Asp-Gly, 390 Da) ist ein synthetisches Peptid, das vom Epithalamin abgeleitet wurde, einem natürlichen Extrakt aus der Epiphyse. In Studien von Prof. Khavinson (Sankt Petersburg, 80er bis 2000er Jahre) aktiviert es die Telomerase, verlängert die Telomere und moduliert die Melatoninproduktion. Es wird in Tiermodellen für Alterung, Neurodegeneration und zirkadiane Dysregulation untersucht.

Welche Dosis Epithalon verwenden Wissenschaftler in Tiermodellen?

Tierstudien verwenden 1 µg/Maus/Tag über 5 Tage pro Monat. Humandosen sind nur als zitierter Studienkontext dokumentiert: In Khavinsons klinischen Studien (266 ältere Patienten, 12-jähriges Follow-up) wurden 10 mg subkutan täglich über 10 Tage, 2× jährlich untersucht. Eine validierte Standarddosierung für den Menschen existiert nicht.

Was ist der Unterschied zwischen Epithalon und DSIP?

Epithalon ist ein langwirksamer Telomerase-Aktivator mit zyklischem Protokoll (10-Tage-Zyklen), DSIP ist ein akuter Modulator des Delta-Schlafs mit allabendlicher Verabreichung. Epithalon beeinflusst die Genexpression (epigenetische Veränderungen im Telomerase-Promoter), DSIP funktioniert über direkte Neurotransmitter-Modulation.

Ist Epithalon ein zugelassenes Arzneimittel oder eine Forschungssubstanz?

Epithalon ist kein zugelassenes humanes Arzneimittel in der EU/USA. In der Russischen Föderation war das ursprüngliche Epithalamin als geriatrisches Arzneimittel registriert, das synthetische Epithalon bleibt ein Nutrazeutikum. Das Produkt wird ausschließlich für die wissenschaftliche Laborforschung (RUO) verkauft.

Wie wird Epithalon gelagert?

Lyophilisiertes Epithalon bei −20 °C vor Licht geschützt lagern, Stabilität 2 bis 3 Jahre; bei 2 bis 8 °C 12 Monate. Die Lösung ist nach der Rekonstitution 28 Tage bei 2 bis 8 °C stabil.

Wie ist die Halbwertszeit von Epithalon und wie oft wird es in Studien verabreicht?

Epithalon hat eine kurze Plasmahalbwertszeit (in der Größenordnung von Minuten), aber sein Effekt über die Telomerase-Aktivierung ist langfristig (Monate). Im Standard-Khavinson-Protokoll wird es einmal täglich subkutan über 10 aufeinanderfolgende Tage verabreicht, mit Wiederholung 1- bis 2-mal jährlich.

Wo kann man Epithalon in der EU für die wissenschaftliche Forschung kaufen?

Epithalon für die wissenschaftliche Forschung in der EU bietet Molequa® mit Lieferung per Packeta (Hermes) oder FedEx innerhalb von 3 bis 5 Werktagen nach Deutschland und in die gesamte EU an. Das Produkt wird in lyophilisierter Form mit Analysenzertifikat (COA), HPLC-Reinheit 98,7 %, geliefert. Das Produkt ist ausschließlich für die wissenschaftliche Laborforschung bestimmt (RUO).

Wissenschaft & Studien

Wichtige Publikationen

Kurzüberblick

  • Epithalon (Epitalon, AEDG peptide), Tetrapeptid, Sequenz Ala-Glu-Asp-Gly, Molekulargewicht 390,35 Da
  • Synthetisiert auf Grundlage einer Sequenz, die aus dem Epithalamus von Rindern isoliert wurde, durch die Gruppe von Wladimir Khavinson (Institut für Bioregulation und Gerontologie, Sankt Petersburg, Russland) in den 1990er Jahren
  • Standard-Versuchsdosis in Tier- und In-vitro-Studien: 0,1–10 μg/kg subkutan oder intranasal
  • Mechanismus: Induktion der Expression von hTERT (katalytische Untereinheit der Telomerase), Erhöhung der Telomerase-Aktivität in menschlichen Fibroblasten (Khavinson 2003)
  1. Khavinson VK. et al. (2003), Bull Exp Biol Med
    Effect of peptide Epithalon on telomere length and cell proliferation in cultured human somatic cells
  2. Anisimov VN. et al. (2003), Neuroendocrinol Lett
    Effects of Epithalamin on the Function of Pineal Gland
Testergebnisse

Chargen-Testergebnisse

Strenge Tests, die die Messlatte höher legen.

Epithalon wird als ganze Charge geprüft: Reinheit, Identität und Form. Was nicht im Fläschchen ist, zählt genauso wie das, was darin ist.

  • HPLC-Reinheit 99,93 %, an dieser Charge gemessen, nicht aus einer Referenzprobe übernommen
  • LC-MS-Identität bestätigt, 390 Da
  • Unabhängiges Labor, externe Analyse mit Chargennummer ATEPI-10-2512-01
  • Form Weißes lyophilisiertes Pulver, Herkunft EU-Lager, Versand ohne Zollabfertigung
A+ Grade

Kurzüberblick

Jede Charge wird von einem unabhängigen Labor getestet: HPLC-Reinheit 99,93 %, LC-MS-Identifikation, Chargennummer und Analysedatum. Das Zertifikat ist vor dem Kauf einsehbar.

Mehr lesen Schließen

COA-Dokumente durchsuchen

bis
Produkt Chargennummer Testdatum Aktion
AOD-9604 5mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat AOD-9604 5mg
ATOD-05-2304-01 22 SEP 2026 PDF
BPC-157 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat BPC-157 10mg
ATBPC-10-2512-01 22 SEP 2026 PDF
Cagrilintide 5mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat Cagrilintide 5mg
ATCAG-05-2408-01 22 SEP 2026 PDF
DSIP 5mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat DSIP 5mg
ATDSP-05-2505-01 22 SEP 2026 PDF
Epithalon 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat Epithalon 10mg
ATEPI-10-2512-01 22 SEP 2026 PDF
HGH Fragment 176-191 5mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat HGH Fragment 176-191 5mg
329BK1JSZG7U 30 APR 2026 PDF
Ipamorelin + CJC-1295 5mg + 5mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat Ipamorelin + CJC-1295 5mg + 5mg
ATCJI-10-2509-01 22 SEP 2026 PDF
Melanotan 2 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat Melanotan 2 10mg
ATMT2-10-2407-01 22 SEP 2026 PDF
MOTS-c 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat MOTS-c 10mg
ATMOT-10-2602-01 22 SEP 2026 PDF
PT-141 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat PT-141 10mg
ATPT1-10-2505-01 22 SEP 2026 PDF
Retatrutide 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat Retatrutide 10mg
ATRET-10-2511-01 22 SEP 2026 PDF
Selank 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat Selank 10mg
ATSEL-10-2507-01 22 SEP 2026 PDF
Semax 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat Semax 10mg
ATSMX-10-2508-01 22 SEP 2026 PDF
SS-31 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat SS-31 10mg
LNBBAEIHKRQP 27 MAY 2026 PDF
TB-500 10mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat TB-500 10mg
ATTB5-10-2508-01 22 SEP 2026 PDF
Thymosin α1 5mg, Lyophilisat in der Viale, Analysenzertifikat Thymosin α1 5mg
TA-2026-04 27 MAY 2026 PDF

HPLC analysis of batch ATEPI-10-2512-01
Independent laboratory · purity 99,93 %
Ansehen

Charge ATEPI-10-2512-01, Analyton Labs, 22. September 2026: Reinheit 99.93 ± 0.20 % (RP-HPLC), 9.21 mg Peptid pro Vial, Trifluoracetat nicht nachweisbar, Endotoxine < 0.05 EU/mg. Vollständiges Zertifikat als Text und Tabelle

Lagerung

Vor und nach der Rekonstitution

Kurzüberblick

Das Lyophilisat hält 2 bis 3 Jahre bei −20 °C, bei 2–8 °C 6 bis 12 Monate, im Dunkeln; nach der Rekonstitution innerhalb von 28 Tagen gekühlt verbrauchen.

−20 °C · 2 BIS 3 JAHRE
Lyophilisat (trocken)

2 bis 3 Jahre bei −20 °C, 6 bis 12 Monate bei 2 bis 8 °C, lichtgeschützt. Bei Raumtemperatur 30 Tage stabil.

2–8 °C · 28 TAGE
Nach der Rekonstitution

Nach Zugabe von bakteriostatischem Wasser empfiehlt die Fachliteratur die Verwendung innerhalb von 28 Tagen bei 2 bis 8 °C.

Versand

Versand & Verpackung

Kurzüberblick

Versand innerhalb von 6 Stunden, Zustellung in 2 bis 3 Tagen. Diskrete Verpackung ohne Logos, Kühlkette bei der Lagerung bis zum Versand.

Mehr lesen Schließen
  • Diskrete Verpackung, keine Logos und keine Produktangaben auf dem Außenpaket
  • Versand: ab 7,90 € (Hermes)
  • Versand innerhalb von 6 Stunden nach Bestellbestätigung
  • Lieferung nach Deutschland in 3 bis 5 Werktagen mit Hermes, EU-weit 3 bis 5 Werktage
  • Kühlkette bei der Lagerung bis zum Versand
FAQ

Häufig gefragt zu Epithalon

Hinweis zu den Quellen: Dieser Abschnitt verbindet öffentliche Nutzerdiskussionen mit verfügbaren klinischen oder regulatorischen Referenzen.

Was ist Epithalon und wie wirkt es?
Epithalon (auch Epitalon) ist ein synthetisches Tetrapeptid aus der Sequenz Alanin-Glutaminsäure-Asparaginsäure-Glycin, abgeleitet aus dem Zirbeldrüsenextrakt Epithalamin. In der Forschung wird untersucht, ob es die Aktivität der Telomerase und damit die Telomerlänge in Zellmodellen beeinflusst. Das von uns angebotene Epithalon ist eine Forschungsverbindung (RUO) für die Laboruntersuchung.
Was untersucht die Forschung zu Epithalon?
Die publizierten Arbeiten stammen überwiegend aus der russischen Forschungsschule um Khavinson und befassen sich mit Telomerase-Aktivität in Zellkulturen, mit Melatonin- und Cortisolrhythmen sowie mit Alterungsmodellen. Die Studien sind teils klein und methodisch begrenzt; unabhängige Replikationen in westlichen Laboren sind rar.
Ist Epithalon für die Anwendung am Menschen zugelassen?
Nein. Epithalon ist von keiner Zulassungsbehörde, einschließlich FDA und EMA, zugelassen. Es wird ausschließlich als Forschungsverbindung (RUO, research use only) verkauft, die nur für die Laborforschung bestimmt ist, nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr.
Wie wird Epithalon gelagert?
Lyophilisiert bei 2 bis 8 °C, vor Licht geschützt. Nach der Rekonstitution mit bakteriostatischem Wasser berichtet die Forschungsliteratur über eine Stabilität von etwa 28 Tagen bei Kühlung.

Weitere allgemeine Fragen beantwortet die vollständige FAQ-Seite. Konkrete Fragen zu Epithalon? Schreiben Sie uns.

Bewertungen

Kundenbewertungen

5,00 / 5
von 33 Bewertungen
  • Andrea F.
    1. September 2026
  • Eva D.
    28. August 2026
  • Heike D.
    25. August 2026
  • Yvonne H.
    24. August 2026
  • Richard K.
    23. August 2026
  • Erika T.
    17. August 2026
  • Monika R.
    16. August 2026
  • Renate D.
    5. August 2026
  • Thomas Z.
    18. Juli 2026
  • Dorothea K.
    18. Juli 2026
  • Alexander P.
    10. Juli 2026
  • Richard L.
    27. Juni 2026
  • Stefan O.
    24. Juni 2026
  • Daniela M.
    22. Juni 2026
  • Klaus L.
    17. Juni 2026
  • Robert K.
    11. Juni 2026
  • Yvonne V.
    11. Juni 2026
  • Viktor J.
    1. Juni 2026
  • Ivana T.
    30. Mai 2026
  • Theresa R.
    2. Mai 2026
  • Martin O.
    22. April 2026
  • Veronika M.
    21. April 2026
  • Wolfgang R.
    5. April 2026
  • Georg Z.
    24. März 2026
  • Georg P.
    3. März 2026
  • Richard T.
    26. Februar 2026
  • Monika M.
    11. Februar 2026
  • Adriana R.
    11. Februar 2026
  • Susanne R.
    5. Februar 2026
  • Heinrich P.
    14. Januar 2026
Spezifikation

Technisches Datenblatt

Charge ATEPI-10-2512-01. Die Werte stammen aus der Dokumentation zu dieser Charge.

Technische Daten anzeigen Technische Daten ausblenden
Menge
10 mg / 1 vial
Reinheit (HPLC)
99,93 %
Salzform
Acetate
Molekulargewicht
390 Da
Aussehen
Weißes lyophilisiertes Pulver
Lagerung
2–8 °C, lichtgeschützt
Sequenz
Ala-Glu-Asp-Gly
Struktur

Molekülstruktur

Epithalon, 2D-Molekülstruktur
Molekulargewicht
390 Da
Salzform
Acetate

2D-Molekülstruktur

Kombinationstipps

Häufig kombiniert mit

Community

Eine Community für Menschen, die Peptide verstehen möchten.

865+
Kunden hinter uns

Wir bauen Molequa® als Ort für Menschen, die klare Informationen, definierte Kategorien und einen seriösen Ansatz zu Forschungspeptiden wollen.

Werden Sie Teil des frühen Kreises.

Hinterlassen Sie uns Ihre E-Mail für News, Erklärungen und eine Nachricht, sobald eine neue Charge im Lager ist.

Molequa® komunita

Nicht nur ein Katalog.
Eine Community rund um Forschungspeptide.

Weniger Lärm um Molekülnamen. Mehr Struktur, Erklärung und Orientierung darüber, was jede Kategorie tatsächlich bedeutet.

Community

Der Molequa®-Community beitreten

Hinterlassen Sie uns Ihre Daten. Wir senden die ersten News zu Launch, Updates und Produktverfügbarkeit.

Über Telegram beitreten

Öffnet unseren Telegram-Kanal in einem neuen Tab

oder

Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich für die Community-Kommunikation. Sie können sich jederzeit abmelden.

Disclaimer. Epithalon und alle Produkte von Molequa® sind ausschließlich für die Forschung und den wissenschaftlichen Gebrauch bestimmt. Sie sind kein Arzneimittel, kein Nahrungsergänzungsmittel, kein kosmetisches Mittel und kein Lebensmittel. Sie sind nicht für den menschlichen oder tierischen Gebrauch vorgesehen. Ziehen Sie vor jeder Handhabung die einschlägige wissenschaftliche Literatur heran und halten Sie die in Ihrer Rechtsordnung geltenden Vorschriften ein.
Epithalon
35,90 €
Reservierung

Dieses Peptid reservieren

Dieses Peptid ist noch nicht auf Lager. Füllen Sie das kurze Formular aus und wir melden uns innerhalb von 24 Stunden mit Verfügbarkeit, Preis und Versandtermin. Sie zahlen jetzt nichts. Mit der Reservierung sichern Sie sich 25 % Rabatt beim Eintreffen der Charge.

Sicherer EU-Versand mit Hermes.

Keine Zahlungen. Keine zusätzlichen personenbezogenen Daten. Wir bearbeiten Ihre Bestellung innerhalb von 24 Stunden und kontaktieren Sie mit Versanddetails.

Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich zur Kontaktaufnahme bezüglich dieser Bestellung. Details in Datenschutzerklärung.

Kontakt

Schreiben Sie uns

Wir sind für Ihre Fragen zu Produkten, Studien und Bestellungen da. Antwort innerhalb von 24 Stunden an Werktagen.

Oder senden Sie uns eine Nachricht über das Formular

Wir verwenden Ihre Daten ausschließlich für die Antwort. Details in Datenschutzerklärung.